Ost in Space reviewed Das Portal by Michelle Stern
Detective, übernehmen Sie!
4 stars
Content warning Es wird viel von der Handlung verraten
Und plötzlich wandelt sich die ganze Story in eine Detektivgeschichte. Sehr spannender turn, dieses Heft gehört zwingend zum vorherigen welches ebenfalls von Michelle Stern geschrieben wurde.
Im Gegensatz zum vorherigen Doppelheft von Olaf Brill werden hier auch auch fast alle Nebenhandlungen zum einem vorläufigen Ende geführt.
Ein ritueller Kampf mit den Reginald Bull mit einem Zha-Leun-Anführer bestehen muss, sowie die Annäherung an Admiral Foersh, aber eben auch der Wettlauf mit dem Durchflug durch das Portal und die Evakuierungsbemühungen für die zweidimensionalen Wesenheiten, bauen hier eine Menge Spannung auf.
Das bringt mir insgesamt einen versöhnlichen Abschluss mit dem eher mittelguten vorherigen Heft.
Auch das Titelbild von Dominic Beyerler gefällt mir gut, es zeigt mutmaßlich die Medikerin Meghan Ontares, die auch in diesem Roman die gesamte Kommunikation mit den zweidimensionalen Wesen übernimmt. Allerdings sind ihre Haare hier weiß und der Helm ihres Seruns ist gesplittert. Das passt nicht ganz zur Handlung aber ich wüsste auch nicht, wer es sonst sein sollte.
Die Innenillustration ist ebenfalls von Dominic Beyeler und zeigt Bully bei der Planung ihrer Einsätze auf den beiden Graven-Stationen, die von Abtrünnigen besetzt wurden. Es passiert also wirklich jede Menge und es kommt keine Langeweile auf. Das liegt unter anderem daran, dass in diesem Heft regelmäßig zwischen den Handlungsschauplätzen hin und her gewechselt wird.
Ein wenig albern fand ich Bullys zwei fliegende automatisierte Kampfstöcke, die ihm den Nachteil im Kampf gegen den Zha-Leun ausgleichen sollten. Diese Technik hatte irgendwie so Laserschwert-Vibes, das fand ich zu Star Wars-mäßig.
Ich hoffe das wir eines Tages noch mal in einem Heft erfahren werden, wie das weitere Schicksal der zwei-dimensionalen Wesen aussieht, nachdem das Portal geöffnet wurde. Daher dieses Mal vier Punkte von mir.