Mother Courage and her children

101 pages

English language

Published March 17, 1983 by Methuen.

ISBN:
978-0-413-49270-8
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Goodreads:
910771

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Mutter Courage und ihre Kinder wurde in Skandinavien vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geschrieben (1938/39) und am 19. April 1941 am Schauspielhaus Zuerich uraufgefuehrt. "Was eine Affuehrung von Mutter Courage", schrieb Brecht einmal, "hauptsaechlich zeigen soll: Dass die grossen Geschaefte in den Kriegen nicht von den kleinen Leuten gemacht werden. Dass der Krieg, der eine Fortfuehrung der Geschaefte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden toedlich macht, auch fuer ihre Besitzer. Dass er darum bekaempft werden muss." "Mutter Courage ist Brechts Meisterwerk. Es ist wirklich das politische Drama, in einem absoluten Sinn verstanden, wie Schillers oder Grillparzers Drama: es ist im Grunde schon heute ein klassiches Drama. - Willy Haas - Flyleaf.

38 editions

Vivir de la Guerra sin Aprender de Ella

Leer Madre Coraje y sus hijos de Bertolt Brecht fue para mí una experiencia áspera, deliberadamente incómoda, y por eso mismo profundamente eficaz. No es una obra que invite a la identificación sentimental fácil, sino a una observación crítica que me mantuvo en constante tensión. Ambientada durante la Guerra de los Treinta Años, la pieza sigue a Anna Fierling, conocida como Madre Coraje, una mujer que sobrevive comerciando con los ejércitos mientras intenta proteger a sus hijos del mismo conflicto que le da sustento.

Desde el inicio sentí una contradicción difícil de ignorar. Madre Coraje es fuerte, ingeniosa y resistente, cualidades que suelen despertar admiración. Sin embargo, Brecht se encarga de desmontar cualquier heroísmo. Mientras la acompañaba arrastrando su carreta de batalla en batalla, percibí cómo su dependencia económica de la guerra la vuelve incapaz de escapar de ella. Esa lucidez amarga me provocó una inquietud constante: la guerra …

Krieg auf Rädern – und eine Mutter, die nicht loslässt

Ich habe Mutter Courage und ihre Kinder gelesen – oder besser gesagt: durchlebt. Es war kein leichtes Buch. Kein Wohlfühl-Drama. Aber eins, das mich wirklich gepackt hat.

Brecht zeigt den Krieg nicht mit Helden und Fahnen. Sondern mit Dreck, Verlust und einer Frau, die einfach nur überleben will: Mutter Courage. Sie zieht mit ihrem Wagen durch den Dreißigjährigen Krieg, verkauft alles, was man brauchen (oder nicht brauchen) kann, und versucht dabei, ihre Kinder durchzubringen.

Was mich fasziniert hat: Sie ist keine typische Heldin. Sie ist stark, aber auch stur. Klug, aber manchmal blind. Ich habe oft den Kopf geschüttelt – und gleichzeitig verstanden, warum sie so ist.

Brecht schreibt klar, fast kühl. Und genau das wirkt. Es ist, als würde jemand die Bühne ausleuchten und sagen: “Schau hin. So ist es.” Keine falschen Tränen. Keine billige Spannung. Nur Wahrheit – roh und direkt.

Und dann die …

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