Vollautomatisiert, supersmart … und tödlich. Aiki Miras visionärer SF-Thriller über die Zukunft unserer Städte.
In Frankfurt am Main sind Dank der ersten Krypto-Milliardärin Deutschlands Polizei, Transport und Stadtverwaltung privatisiert. Ein künstliches neuronales Netzwerk unterstützt alle Institutionen und ist auch Teil des Hirn-Stadt-Interface: implantierte Chips, die eine intuitive Interaktion mit Gebäuden, Straßen und Transportsystemen der Stadt ermöglichen. Das KNN sorgt für ein reibungsloses Funktionieren der Infrastruktur und das größtmögliche Glück aller Bürger. Als es zu Problemen kommt und ein obdachloser Teenager stirbt, machen sich eine Coderin und ein Bot auf die Suche nach der Ursache für seinen Tod. Sie stoßen auf Ungeheuerliches, doch bevor sie irgend jemandem davon erzählen können, schaltet sich das Militär ein …
»Dieses Buch ist ein sehr neuartiges Tier, das Ideen ausatmet, die wir bald brauchen werden.« Dietmar Dath
»›Denial of Service‹ ist eine literarische Droge – man sieht die Welt hinterher mit anderen …
Vollautomatisiert, supersmart … und tödlich. Aiki Miras visionärer SF-Thriller über die Zukunft unserer Städte.
In Frankfurt am Main sind Dank der ersten Krypto-Milliardärin Deutschlands Polizei, Transport und Stadtverwaltung privatisiert. Ein künstliches neuronales Netzwerk unterstützt alle Institutionen und ist auch Teil des Hirn-Stadt-Interface: implantierte Chips, die eine intuitive Interaktion mit Gebäuden, Straßen und Transportsystemen der Stadt ermöglichen. Das KNN sorgt für ein reibungsloses Funktionieren der Infrastruktur und das größtmögliche Glück aller Bürger. Als es zu Problemen kommt und ein obdachloser Teenager stirbt, machen sich eine Coderin und ein Bot auf die Suche nach der Ursache für seinen Tod. Sie stoßen auf Ungeheuerliches, doch bevor sie irgend jemandem davon erzählen können, schaltet sich das Militär ein …
»Dieses Buch ist ein sehr neuartiges Tier, das Ideen ausatmet, die wir bald brauchen werden.« Dietmar Dath
»›Denial of Service‹ ist eine literarische Droge – man sieht die Welt hinterher mit anderen Augen.« Andreas Eschbach
Warum Review-Titel Pflichtfelder sind, ist mir immer noch ein Rätsel. Ähm, Buch ist toll?
5 stars
Ergänzend zum Review hier buecher.pnpde.social/user/stege/review/29654 finde ich noch klasse, wie unterschiedlich die Charaktere gezeichnet sind und dabei zusammenarbeiten. Die Absage an den single hero ist eine Stärke auch z. B. des letzten Buchs von Mira. Bessere Zukünfte entstehen eben gemeinsam.
Das Frankfurt der Zukunft ist eine von einer zentralen KI verwaltete Privatstadt in der Menschen ihren Reichtum ausleben oder ums Überleben kämpfen. Demokratie gibt es nicht mehr, nur noch Richtlinien.
Der Roman erinnerte mich stellenweise an einen Fantasy-Roman, da die zentralen Protagonisten im Laufe der Handlung auf eine mehrtägige Reise zu Fuß gehen und dabei von anderen Protagonisten verfolgt werden.
Zentrales Thema des Romans ist generative KI, künstliches Leben und Mensch-Maschine-Interaktionen.
Besonders interessant finde ich den Ansatz dieses Romans hier eine klassische Cyberpunkstory abzubilden aber dabei trotz eines hohen Tempos in der Handlung und eines schönen Spanungsbogens nahezu gewaltfrei zu bleiben.