Ost in Space reviewed Durch die Zeitschleuse by Kai Hirdt
Könnte auch ein Piratenfilm sein
4 stars
Content warning Es wird ein Teil der Handlung verraten
Hier ging es bei diesem Heft von Kai Hirdt heftig ab. Das Tempo, die Action und auch die Anzahl der Leichen erhöhte sich im Vergleich zu den vorherigen Heften um ein Vielfaches.
Natürlich geht es weiter um Zeitphänomene, da die Protagonisten ja noch weiterhin in die abgeriegelte Galaxis Andromeda vorstoßen wollen. Aber gelinde gesagt geht mir der Shinobi Jasper Cole auf die Nerven. Deshalb gibt es auch einen gewissen Punktabzug, denn eigentlich war der Roman super und spannend geschrieben aber diese Shinobi-Spezialagenten-Sache hat so krasse Jedi-Ritter-Märchen-Vibes, dass ich die ganze Zeit an Lichtschwerter denken muss, wenn der Typ wieder mal einen aussichtslosen Kampf mit Hilfe seiner Spezial-Shinobi-Ausrüstung zu seinen Gunsten dreht.
gähn
Aber darüber hinaus bietet der Roman viele Wendungen, einige Intrigen, Komplotte und sogar unvorhergesehene Sinneswandel - da wird es auf jeden Fall nicht langweilig. Es werden Schiffe geentert, beschlagnahmt und letztendlich wieder freigesetzt das es einem vorkommt wie in einem 50er-Jahre Hollywood-Streifen. Es gibt sogar ein richtiges Schiffsrennen!
Titelbild und Innenillustration sind auch prima und passen zum Inhalt. Superduper aufregend sind sie allerdings auch nicht. Und es gibt am Ende sogar einige unerwarte Ausgänge, so das genügend Raum für Spekulationen über den weiteren Handlungsverlauf geboten wird. Einzig der Bereich Sense of Wonder kommt diesmal ein bisschen kurz.
Daher 3,5 Sterne von 5 möglichen, von mir.