Hardcover, 560 pages

German language

Published Oct. 1, 2025 by Penguin Books.

ISBN:
978-3-328-60345-0
Copied ISBN!

View on Inventaire

Carl Mørck ist raus! Nachdem er eine Weile unschuldig im Gefängnis war, quittiert er den Dienst im Sonderdezernat Q. Als Nachfolgerin taucht die toughe, geheimnisvolle Französin Helena Henry aus Lyon im Keller der Kopenhagener Polizei auf und legt die Füße auf Carls Tisch. Rose hasst die neue Kollegin vom ersten Augenblick an, Assad ist einigermaßen verwirrt von dieser faszinierenden Frau. Dass Helena ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, macht es nicht leichter, ihr als neuer Kollegin zu trauen. Doch eine grausame Mordserie lässt keinen Raum für solche Überlegungen. Das Team muss handeln, und zwar schnell, denn das Motiv des Mörders liegt weit zurück in der Vergangenheit. Und es ist stark. Doch ausgerechnet Carl liefert dem Team die erste heiße Spur – die Jahrzehnte zurück führt, in ein Sängerinternat, in dem Entsetzliches geschehen ist … »Tote Seelen singen nicht«: Der elfte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen ist ein atemberaubender …

2 editions

reviewed Tote Seelen singen nicht by Jussi Adler-Olsen (Carl-Mørck-Reihe/Sonderdezernat Q, #11)

Ernüchterung

Dass es doch eine Fortsetzung der Reihe geben sollte, kam überraschend und ich war sehr gespannt. Band 10 um den eigenwilligen Ermittler Mørck war doch ein würdiger Abschluss. Was kommt da jetzt?

Nun, eine Fortsetzung ohne Mørck, na ja, ganz ohne dann doch nicht. Als Autor, der seine Fälle zu Papier bringt, mischt er weiter im Sonderdezernat Q für aussichtslose und meist skurrile Cold Cases mit.

Jussi Adler-Olsen, der in diesem Jahr 76 Jahre alt wird, arbeitet jetzt mit zwei Co-Autorinnen und es war absehbar, dass sich die Geschichten dadurch verändern. Leider nicht in eine erfreuliche Richtung. Dass es außerdem seit Mai 2025 eine Netflix-Serie (Dept. Q) über die ersten 10 Bände gibt, wirkt wie ein Ausschlachten des „Erfolgskonzepts“ Sonderdezernat Q. Ein neuer Roman scheint da nur konsequent.

Recht schnell machte sich dann auch – trotz der niedrigen Erwartungen an das Buch – nach einem doch vielversprechenden …