rujo 📚 reviewed Weltensterben by Andreas Suchanek (Heliosphere 2278, #2)
Guter mittlerer Trilogieroman mit überraschend überraschender Wendung
4 stars
Weltensterben ist der zweite Roman der Heliosphere 2278-Trilogie und der Name ist in der Tat Programm. Die actionreiche Handlung rund um den mysteriösen und den Solaren Welten total überlegenem Gegner wird hier von Andreas Suchanek gekonnt weitergesponnen. Gegen Ende gibt's auch noch die ein oder andere Überraschung, die zumindest ich nicht hab kommen sehen. Aber vielleicht war ich auch nur von der ganzen Megahochtechnologie abgelenkt.
Suchanek schreibt wirklich toll und mixt altbekannte Muster mit teilweise recht kreativen Ideen, schießt aber was die technologische Entwicklung im Serienkosmos betrifft nach meinem Geschmack etwas über's Ziel hinaus. Das kompensiert er dann mit einem noch überlegeneren Feind, der die schöne Hochtechnologie wieder kaputt macht oder zumindest durch eigene, noch bessere Spielereien entwertet. Dabei ist die Technik bei Heliosphere nur Mittel zum Zweck und der Autor setzt sich mit den Folgen dieser Technologien nur am Rande auseinander. Daher kann ich die Heliosphere-Romane …
Weltensterben ist der zweite Roman der Heliosphere 2278-Trilogie und der Name ist in der Tat Programm. Die actionreiche Handlung rund um den mysteriösen und den Solaren Welten total überlegenem Gegner wird hier von Andreas Suchanek gekonnt weitergesponnen. Gegen Ende gibt's auch noch die ein oder andere Überraschung, die zumindest ich nicht hab kommen sehen. Aber vielleicht war ich auch nur von der ganzen Megahochtechnologie abgelenkt.
Suchanek schreibt wirklich toll und mixt altbekannte Muster mit teilweise recht kreativen Ideen, schießt aber was die technologische Entwicklung im Serienkosmos betrifft nach meinem Geschmack etwas über's Ziel hinaus. Das kompensiert er dann mit einem noch überlegeneren Feind, der die schöne Hochtechnologie wieder kaputt macht oder zumindest durch eigene, noch bessere Spielereien entwertet. Dabei ist die Technik bei Heliosphere nur Mittel zum Zweck und der Autor setzt sich mit den Folgen dieser Technologien nur am Rande auseinander. Daher kann ich die Heliosphere-Romane gar nicht als klassischen Science Fiction ansehen, sondern eher als eine Art Military Action Thriller mit SciFi-Anstrich, in etwa so wie Star Wars im Grunde ja nur Fantasy im Weltraum ist.
Am Ende des Romans werden einige Fragen beantwortet, aber das größte Geheimnis bewahrt sich der Autor für den nächsten Band auf und lässt die Story in diesem Teil wieder mit einem Cliffhanger enden. An dieser Stelle muss ich mal sagen, dass ich Cliffhanger nicht sonderlich leiden kann.
Zwischendurch wollte ich diesem Roman eigentlich nur 3 Sternchen geben, aber der spannende Schluss hat mich dann noch zu einem weiteren Stern verführt.
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